Verfahren, um einer Trägerfrequenz ein Nutzsignal
"aufzubürden", so daß das Nutzsignal gut übertragen werden kann. Üblich sind
zum Beispiel:
- Amplitudenmodulation (AM)
- das Nutzsignal wird in die Amplitude (= Lautstärke)
codiert (z.B. laut = 1, leise = 0)
- Frequenzmodulation (FM, FSK)
- Die Abweichung von der Trägerfrequenz ergibt das
Nutzsignal. Da bei der Datenübertragung das Nutzsignal nur zwei Zustände hat, ergeben
sich zwei Frequenzen, die symmetrisch oberhalb und unterhalb der Trägerfrequenz liegen.
Letztere heißt dann auch Mittenfrequenz. Bei V.21
wird zum Beispiel die 0 mit 980 Hz und die 1 mit 1180 Hz
gesendet, das heißt, die Mitten-/Trägerfrequenz beträgt 1080 Hz.
- Phasenmodulation (PM, PSK)
- Das (diskrete) Nutzsignal wird durch einen Sprung in der
Phase des (im Gegensatz zur FSK festen) Trägers codiert, das
heißt, der normalerweise sinusförmige Signalverlauf wird unterbrochen und ein Stück
weiter fortgesetzt. Oft werden mehrere Bits gleichzeitig in
einen Zustand codiert.
- Quadratur-Amplitudenmodulation (QAM)
- Eine Kombination aus AM und PM, wobei ein Teil der Zustände in PM
und der Rest in PM codiert werden. Bei V.22bis sind dies vier Zustände (zwei Bits) mit AM und gleichzeitig weitere
vier mit PM. Insgesamt können somit 4*4=16 Zustände bzw. vier
Bit (ein Quadbit) gleichzeitig übertragen werden.
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