Festverbindung (Mietleitung, Leased Line, Private Circuit) [ZURÜCK][WEITER]
Festverbindungen sind unvermittelte Übertragungswege, die zwei Anschlußstellen dauerhaft miteinander verbinden, ohne das hierzu ein Verbindungsauf- bzw. -abbau erforderlich ist. Die Festverbindung kann dabei unter Verwendung verschiedener Übertragungstechniken bzw. -medien (z.B. Kupferdoppelader, Koaxialkabel, Glasfaserkabel) bereitgestellt werden und deshalb unterschiedliche Übertragungskapazitäten (bzw. Bandbreiten) besitzen. Festverbindungen können von TK-Netzbetreibern zur Anmietung durch Dritte als "Mietleitungen" angeboten werden. In Abhängigkeit der vom Kunden vorgesehenen Verwendungszwecke und der zur Verfügung gestellten Bandbreite, können Festverbindungen zur Übertragung von Sprach-, Daten- und Bildinformationen genutzt werden.
Einsatzmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise bei der Verbindung von räumlich verteilten Telekommunikationsnetzen eines Unternehmens, wenn diese Netze zu einem standortübergreifenden ®
Corporate Network zusammengefaßt werden sollen.
Durch Produktbezeichnungen der Deutschen Telekom wurden einige Begriffe geprägt, die bislang häufig zur nterscheidung der verschiedenen Arten von Festverbindungen herangezogen werden. Hierzu gehören:
  • Standard-Festverbindungen (SFV): Festverbindungen mit analogen oder digitalen Schnittstellen (analog: bis 446 MHz, digital: bis 155 Mbit/s).
  • Datendirektverbindungen (DDV): Festverbindungen, die grundsätzlich die gleichen Eigenschaften wie Standard-Festverbindungen besitzen, aber eine höhere Zuverlässigkeit aufweisen, da sie vom Netzbetreiber überwacht werden und deshalb im Störungsfall die automatische Schaltung eine Ersatzverbindung vorgenommen werden kann.
  • Carrier-Festverbindungen (CFV): Festverbindungen die von der Deutschen Telekom zur Übermittlung von Daten- und Sprache an andere lizenzierte ® Carrier vermietet werden.
Alle hier enthaltenen Warenzeichen und Produktbezeichnungen sind Eigentum des jeweiligen Besitzers.

© Copyright GermanBusinessRing