| Eine Methode zur Adressierung von
elektronischer Post. Wie bei einer Postanschrift wird eine Aufzählung immer enger
gefaßter Bereiche angelegt. Und wie bei der Postanschrift ist die logische Reihenfolge
umgekehrt wie die Lesereihenfolge: Die Anschrift wird von unten nach oben verarbeitet, die
Domain-Adresse von rechts
nach links. Eine Domain-Adresse könnte z.B.
lauten: emma@sol.cs.uni-sb.de; diese
Adresse wird von rechts nach links
interpretiert. Also de für Deutschland. An dieser ersten Stelle sind als
Toplevel-Domain
die zweibuchstabigen ISO-Länderkürzel üblich. Vor allem in den Vereinigten Staaten
(aber eben nicht nur dort) werden jedoch auch andere Kürzel verwendet, z.B. com,
edu, mil, org etc. An nächster Stelle kommt die Secondlevel-Domain. Sie bezeichnet
in der Regel eine Organisation oder eine
Region, hier ist es die Universität Saarbrücken. An dritter
Stelle (diese ist schon optional) kann nun eine weitere Unterteilung stehen, hier ist es cs
für Computer Science, also der Fachbereich Informatik. Die nächste
Domain ist hier der
Hostname. Vor dem Hostnamen steht die
Benutzerkennung, getrennt durch ein "@"
(At-Zeichen (ät)). Das "@" ist eine Abkürzung für das englische
"at" (an, bei, in). Eine
Domain-Adresse kann allgemein aus mindestens zwei bis zu beliebig
vielen Domains
bestehen.
|